Wann geht’s zur Bezirkssynode?

Nach dem ersten Advent ist vor dem zweiten
…
Dann
folgt bald das zweite Wahlereignis Anfang 2021.
Dann dürfen die neu besetzten Presbyterien gleich weiter wählen. Und es werden weitere MITmacherinnen gesucht. Für die Bezirkssynode.

„Synode“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Versammlung“.

Die Bezirkssynode entscheidet über alles, was die Gemeinden innerhalb eines Bezirks angeht. In unserer Landeskirche sitzen MITbestimmer in 15 Bezirkssynoden.

  • Es geht um kirchliche und gesellschaftliche Themen.
  • Es geht um Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden.
  • Es geht um Stellungnahmen in der Öffentlichkeit.

Die Bezirkssynode bestimmt über den Haushalt, also die Gelder, die ausgegeben werden sollen. Sie wählt aus der Pfarrerschaft eine Dekanin oder einen Dekan, der den Kirchenbezirk, das Dekanat, leiten soll.

Alle Geistlichen, die für die Landeskirche arbeiten – im Pfarramt, in der Schule oder in anderen Bereichen –
gehören automatisch zu ihrer Synode im Bezirk.

Damit aber nicht „Pfarrers“ unter sich entscheiden,
soll das „Kirchenvolk“ in der Mehrheit sein.

In jeder Kirchengemeinde sind doppelt so viele weltliche Synodale zu wählen, als sie Pfarrstellen hat. Diese Mitglieder werden in den Presbyterien gewählt.

  • Die Bezirkssynode trifft sich mindestens einmal, oft zweimal im Jahr.
  • Die Wahlperiode dauert wie im Presbyterium 6 Jahre.

Mehr zur Bezirkssynode findest Du in §49 der Verfassung.
Hier findest Du die Adressen der Kirchenbezirke.